Das Scheitern des Rahmenabkommens der EU mit der Schweiz stärkt den Senat Europa, Schweiz

Der Abbruch der Gespräche zwischen Bern und Brüssel ist für beide Seiten eine Niederlage, eröffnet aber gerade jetzt dem eben erst gegründeten Senat Europa, Schweiz, neue Perspektiven.


Dies war deutlich geworden bei einer Veranstaltung der Schweizer Senatorinnen und Senatoren in Egerkingen, auf der sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dafür aussprachen, die Kontakte zu den EU-Ländern "unbedingt nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern nach Möglichkeit zu bekräftigen"; aber eben ohne die in der Schweiz oft als zu "bürokratisch", zu "bestimmend" bis hin zu "übergriffig" empfundene Brüsseler Bürokratie.

Auch deshalb haben der Senate of Economy Europe und der Senat Europa, Schweiz eine enge Kooperation beschlossen, die durch gemeinsame Veranstaltungen sichtbar gemacht werden soll.

Die Schweiz und Deutschland verbindet ein enges und vielgestaltiges, gutnachbarschaftliches Verhältnis, nicht zuletzt aufgrund der im größten Teil der Schweiz gemeinsamen Sprache.So pflegen die Schweiz und die Bundesrepublik Deutschland seit Jahrzehnten enge wirtschaftliche Beziehungen: Es besteht ein reger Handel zwischen der Schweiz und Deutschland: Mit über 45 Milliarden Euro Importe aus Deutschland und mehr als 37 Milliarden Euro an Exporten nach Deutschland gehört die Schweiz zu den Top Ten Handelspartnern der Bundesrepublik. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes "lebt, arbeitet und studiert eine große Zahl von Deutschen (rund 300 000, 14 Prozent der in der Schweiz ansässigen ausländischen Personen) in der Eidgenossenschaft. Auch die grenzüberschreitende, regionale Zusammenarbeit einschließlich beruflicher Grenzgänger bildet einen Schwerpunkt der beiderseitigen Beziehungen".


Unsere Senate werden eng zusammenarbeiten, um diese gutnachbarschaftlichen Beziehungen nicht nur zu pflegen, sondern kontinuierlich auszubauen und mi Leben zu erfüllen.

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