WINTERZEIT ist VIRENZEIT

von Gastautor Senator Dr. Jürgen Koppe


Witterungsbedingt steigen die Vireninfektionen mit einer Dynamik an, die zu politischen Maßnahmen führt, die höchst unangenehm sind und zugleich keine grundlegende Besserung erwarten lassen. Es fehlt ein wissenschaftliches Fundament.

Betrachtet man die Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen Viren und Luftfeuchte, dann ergibt sich eine fundierte Strategie im Umgang mit dem Virus.


Was ist ein Virus?


Das Virus hat einen Durchmesser von ca. 100 nm, was im Vergleich zu den Porendurchmessern in den üblichen Alltagsmasken, die zwischen 500 bis 1 000 nm liegen, ziemlich klein wirkt.

Aufgrund der Größe unterliegt das Virus der BROWN‘schen Molekularbewegung und verteilt sich statistisch in unserer Umwelt.

Das Virus ist kein Lebewesen. Es ist ohne Anwesenheit eines geeigneten Wirtes ein Konglomerat verschiedener chemischer Verbindungen.

Das Virus hat einen entscheidenden Schwachpunkt: Die Außenhülle besteht aus Lipidverbindungen, die gegenüber Hydrolyse-Reaktionen, für die Wasserdampf benötigt wird, anfällig ist. Ohne Lipidhülle verliert das Virus seine Infektiosität.


Wie beeinflusst man ein Virus?


Ausgangspunkt für die nun folgenden Betrachtungen waren die vom M. SCHUIT et al. (US Department of Homeland Security) bisher zum Thema „Infektiosität von SARS-CoV-2 Viren“ publizierten Ergebnisse, die u.a. auch von HUGENTOBLER für weitergehende Betrachtungen genutzt wurden.

Berechnet man aus diesen Datensätzen die Wasserdampfkonzentration in der Raumluft, so zeigt sich, dass die Zeit t90%, die benötigt wird, um 90 % der Viren abzubauen, mit zunehmender Wasserdampfkonzentration abnimmt.

In Abhängigkeit vom Kehrwert dieser Zeit 1/t90% erhält man eine lineare Abhängigkeit vom Wasserdampfgehalt in der Raumluft. Ist der 1/t90%-Wert gleich NULL, dann findet kein Virenabbau mehr statt. Dies ist der Fall, wenn weniger als 3,6 g Wasserdampf pro Kubikmeter Luft vorhanden sind und genau das ist im Winter bei ca. 0 °C und darunter gegeben.

Bereits ein UV-Index von 2 beschleunigt den Virenabbau oberhalb von 3,6 g/m³ Wasserdampf um das Zehnfache.

In der Praxis ist zu beachten, dass sich die Wasserdampfkonzentration nur auf isolierte Molekularwassermoleküle in der Raumluft bezieht. Dies bedeutet, dass eine optimale Wirkung des Wasserdampfes auf den Bereich um 45 % relativer Luftfeuchte bei 20 bis 23 °C beschränkt ist.

Wie lässt sich diese Beeinflussung der Viren technologisch umsetzen?


Die Nutzung dieser Kenntnisse zur eigenen Gesundheitsvorsorge im Winterhalbjahr gegenüber Vireninfektionen erfordert eine gezielte Luftbefeuchtung.

Hierfür gibt es geeignete Luftbefeuchter im Markt, in welchen Wasser, das sich in der Befeuchterwanne des Luftbefeuchters befindet, durch Eintrag von Energie in die Raumluft eingebracht wird. Allerdings kann dieses Wasser mikrobiologisches Wachstum und damit die Ausbildung von hygienisch bedenklichen Bakterien und Schimmelpilzen bewirken, was oftmals dazu führt, dass viele Luftbefeuchter „Bakterien in die Luft blasen“.


Diese Bakterienbildung lässt sich mit einem von der MOL Katalysatortechnik GmbH entwickelten System – bestehend aus einer konzentrierten Kochsalzlösung und einem langlebigen Mineral-Metallkatalysator – sicher vermeiden. Damit vermindert sich der Wartungsaufwand und die Betriebssicherheit erhöht sich.


Am Beispiel eines Luftbefeuchters bzw. Luftwäschers der Fa. Venta kann man erkennen, wie das funktioniert.

Der Mineral-Metall-Katalysator wird in die Befeuchterwanne eingelegt und die Kochsalzlösung einmalig dazu gegeben. Danach wird nur das verdunstete Wasser durch Nachfüllen von Trinkwasser ergänzt.


Welche Resultate werden in der Praxis erzielt?


Obwohl die Möglichkeiten zur Infektion auch außerhalb des Arbeitsplatzes gegeben sind, gab es im Kreis der Nutzer dieser Luftbefeuchtung bisher keinen positiven COVID-19 Befund, auch nicht in Büroräumen im Baustellenbereich.

Aufgrund der wissenschaftlich-technischen Basis dieser Technologie ist zu erwarten, dass mit der breiteren Nutzung derselben ein wirksamer Beitrag im Umgang mit Viren geleistet werden kann.


Der ausführliche Bericht inklusive Literaturverzeichnis ist auf der Homepage der MOL Katalysatortechnik GmbH einsehbar.


Gastautor: Senator Dr. Jürgen Koppe

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